PanShot LT-B01 Bluetooth Selfie Stick

„Immer diese albernen Selfies und jetzt auch noch mit verlängertem Arm“
So in etwa denken viele und und dachte auch ich als der Trend aus Asien mit den Selfie-Sticks zu uns kam. Mittlerweile gibt es sie in unzähligen Varianten, Farben, Größen und Versionen zu kaufen und die Interessentenzahl steigt immens!

Auch ich durfte mich dank dem Online-Testportal testberichte.reviews von dem spielerischen Trend mitreißen lassen und bedanke mich schonmal an dieser Stelle dafür, denn ansonsten würde ich schätzungsweise immernoch kopfschüttelnd dem Hype entgegensehen.

Durch die Produkttestaktion durfte ich mir den Panshot LT–B01 Selfiestick mit Fernauslöser über Bluetooth der Marke Panshot genauer unter die Lupe nehmen.

In einem weißen Karton mit der Aufschrift „Panshot LT-B01 Bluetooth Selfie Stick“ kommt ein…weiterer Karton mit der Aufschrift „Thank you for choosing PanShot!“ und schließlich der eigentliche Stick samt Handschlaufe, einem kurzen USB auf MikroUSB Kabel, der Handyhalterung und einer kleinen Beschreibung auf englisch.

2015-06-26 21.15.05

2015-06-26 21.16.31
Die schwarze Halterung mit einem kreisförmigen Spiegel auf der Rückseite lässt sich durch eine Federeinstellung sehr leicht auf das Smartphone montieren. Zusätzliche Einkerbungen sowie kleinen Borden an den Innenseiten sorgen für einen sicheren Halt.
Der Selfiestick ist zusammengefahren etwa 28cm lang und wiegt gerademal 300g. Der schwarze Griff ist mit seiner Schaumstoffartigen Oberfläche liegt angenehm in der Hand und verrutscht auch nicht am Stick selber. Direkt drüber findet sich ein Knopf mit einem Kamerasymbol und der Aufschrift „PRESS“ für den Auslöser. Der Teleskopstab selber ist aus Aluminium und in dieser Version nur in pinker Ausführung erhältlich. Auf dem ersten Teleskopstück findet sich die Aufschrift „PanShot“ in weiß. Den Stick komplett ausgefahren besteht er aus insgesamt fünf Gliedern und einer Gesamtlänge von ca. 92cm. Durch drehen am Aluminiumteil lässt sich der Stick in der gewünschten Länge fixieren, sodass auch ein kürzerer Abstand eingestellt werden kann. Am Kopfsegment findet sich ein 360° Gelenk mit einer Drehvorrichtung für die Handyhalterung. Durch eine Schraube an der Seite wird die gewünschte Winkel fixiert. Das Aluminium sowie alle Schrauben scheinen ordentlich verarbeitet zu sein und auch in ausgefahrenem Zustand wirkt der Stab ziemlich stabil.

2015-06-26 21.19.15

An der Unterseite findet sich ein kleiner On-Off Schalter, der MikroUSB Anschluss zum Aufladen sowie einer kleinen LED Leuchte.

2015-06-26 21.19.53

Widmen wir uns dem Einstellen.
Auch wenn die Beschreibung nur auf englisch beiliegt, verläuft das Einrichten denkbar einfach.
Vor dem erstmaligen Gebrauch muss der Stick über das beiliegende, etwas sehr kurze, Kabel aufgeladen werden. Eine rote LED Leuchte zeigt den Ladevorgang an, während ein blaues Licht einen vollen Ladezustand bedeutet.

Die Handyhalterung um das OnePlus One geschnallt und durch die Schraube am Kopf des Sticks befestigt, scheint das Smartphone auf den ersten Eindruck ziemlich stabil zu sitzen. Auch anfänglich vorsichtiges Drehen, Schwingen und bewegen im zusammengefahrenen Zustand wie in voller Länge hät der vorher eingestellte Winkel sicher.

Zum Verbinden schaltet man den Stick am Schalter auf der Unterseite an und aktiviert das Bluetooth am Smartphone. Sofort erkennt es den Stick als „PanShot Selfie“ und ist gekoppelt.
Die KameraApp zunächst ohne jegliche Einstellungen zu verändern angeschaltet löst der SelfieStick über den Knopf ein Schnappschuss mit etwa einer halben Sekunde Verzögerung das Foto aus. Selbstverständlich funktioniert dies in allen möglichen Längeneinstellungen und Winkeln. Einige Male wird statt dem Fotoauslöser plötzlich die Videoaufnahme gestartet und durch wiederholtes Drücken auch beendet ohne den Knopf länger/kürzen oder doppelt zu betätigen.
Kurz mal in die Kamera-Einstellungen geschaut, aktivieren wie die Funktion des Kameraauslösens über die „Standby-Taste“ und der Auslöser funktioniert einwandfrei und sogar mit einer kürzeren Verzögerung.
Kurz mal das iPhone aus dem Haushalt geborgt und mit dem Selfiestick gekoppelt, funktioniert das Gadget auch unter IOS einwandfrei (und erweckt sogar das bereits gekoppelte Android-Smartphone während dem Testen zum Leben).

Nun aber die Frage: Lohnt sich ein solcher Stick denn überhaupt? Man kann doch einfach kurz den Arm ausstrecken und nicht immer noch zusätzlich ein Stativ bei sich tragen müssen.
Nach einigen Tagen des Testens sieht man schon deutlich die Vorteile:

Durch das Strecken des Armes kommt er oft dazu, dass man sich immer so weit „verschränken“ muss um einen geeigneten Abstand zu sich zu finden und daher in wirklich ungeschickt ausschauende Posen gerät. Mit dem Selfiestick kann man tatsächlich sehr bequem aus den unterschiedlichsten Winkel und Richtungen Selfies schießen und damit wirklich coole Effekte wie einer Art Vogelperspektive spielerisch leicht erzeugen ohne dabei den Arm auszurencken.
Besonders bei dem Selfieschießen mit mehreren Personen erweist sich die Möglichkeit das Handy bequem auf Distanz halten zu können und damit einen deutlich größeren Winkel einzufangen als sehr praktisch!

Das OnePlus One hat eine 5MP Kamera, sodass diese völlig ausreicht um passable Fotos zu schießen, aber wie schaut es aus wenn man die Hinterkamera verwenden möchte?
Der kleine Spiegel ist minimal ausgewölbt und eher als Notlösung zu gebrauchen. Selbstverständlich schränkt es die Benutzung deutlich ein und ist über eine Vorderkamera deutlich angenehmer zu bedienen.

Auch wenn zunächst die Angst um das Handy ziemlich groß war, wagte ich das Experiment beim Inline-Skaten einige Selfies zu schießen und auch einen kleinen Videoclip zu drehen. Hierzu wurde die Aufnahme einfach kurz am Smartphone gestartet und spätestens ab diesem Zeitpunkt hat der Stick angefangen ziemlich Spaß zu machen. Das Smartphone sitzt sicher in der Halterung und die anfänglichen Bedenken erweisen sich als unbegründet.

Die vielen Vorteile und netten Effekte überzeugen schnell von dem anfänglich unnötig scheinendem Stick, sodass dieser mich nun öfters begleitet!

Ein wenig schade ist, dass der Stick bisher in der Bluetoothversion nur in pink zu erwerben ist und die Versionen mit Kabelverbindung schwarz sind, aber das ist rein subjektive Betrachtung und persönlich empfinde ich die Farbe als garnicht mal unstylisch.

Zusammengefasst lassen stechen folgende Aspekte wirklich positiv heraus:

– Sehr gute Verarbeitung des Sticks am Griff, Teleskopstab, Schrauben und jeglichen Verbindungen
– Leichtes Gewicht
– Sicher sitzendes Smartphone und auch stabiles Einstellen von unterschiedlichsten Winkeln und Längen des Sticks
– Angenehmer Griff und
– die einwandfreie Bedienung

Einziges Manko ist möglicherweise die ausschließlich pinke Ausführung.

Der Stick ist bei Amazon aktuell für 20,99 € zu erwerben und meines Erachtens nach das Geld wirklich wert. Auch wenn ich den Selfiestick noch nicht allzu lange, aber dennoch oft, in Gebrauch habe, weist er keinerlei Schwächen und potentielle Bruchstellen oder Ähnliches auf.

Der Test hat meine Enstellung zu Selfiesticks tatsächlich komplett geändert und die Vorteile kommen beim Benutzen erst richtig zur Geltung. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an testberichte.reviews für das Bereitstellen des Selfiesticks!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: